#062 | Wie du dir Belohnungen im Hundetraining versaust

Shownotes

#062 | Wie du dir Belohnungen versaust – und warum Futter nicht automatisch belohnt

In dieser Folge spreche ich darüber, warum Belohnungen im Hundetraining manchmal ganz anders beim Hund ankommen, als wir sie eigentlich meinen. Futter, Spiel, Lob oder Streicheln sind nämlich nicht automatisch belohnend, nur weil wir sie als Belohnung einsetzen.

Wir schauen darauf, was passiert, wenn nach einem vermeintlichen Verstärker immer wieder etwas Unangenehmes folgt, warum Futter plötzlich einen komischen Beigeschmack bekommen kann, weshalb ein Spiel auch zu unklar sein kann und warum Streicheln über den Kopf für viele Hunde eher so mittel ist. Es geht um Rückruf, Leine dran, Futterstress, Zergelspiele, Hundebegegnungen und diese ganzen kleinen Momente, in denen Hunde Verknüpfungen machen, die wir gar nicht unbedingt auf dem Schirm hatten.

Außerdem geht es darum, warum Belohnbarkeit nicht nur vom richtigen Keks abhängt, sondern auch davon, wie voll das System gerade ist, wie nah der Auslöser ist und ob dein Hund überhaupt in einem Zustand ist, in dem Lernen gerade möglich ist.

Mein Instagram: https://www.instagram.com/lina.rischer/ Meine Website: https://www.linarischer.com 1:1 Mensch-Hund-Coaching: https://www.linarischer.com/menschhundcoaching RESET Einstiegskurs: https://www.linarischer.com/reset

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, hallo!

00:00:01: In einer neuen Folge Hunde Perspektiven.

00:00:03: Ich freue mich, dass du wieder eingeschaltet hast.

00:00:06: Ich bin Lina, Hundetrainerin und Verhaltensberaterin in Wien und online.

00:00:11: Und in der heutigen Folge wird mein Podcast fünf Jahre alt – ich habe eine E-Mail bekommen, das mein Podcast jetzt fünf Jahre old ist und ich freue mich so wahnsinnig, dass so viele von euch immer noch mit dabei sind und meinen Podcast regelmäßig hören.

00:00:29: Und ich freue mich auch, dass ich das schon so lange mache.

00:00:35: In der heutigen Folge soll es darum gehen wie man sich Belohnungen versauen kann!

00:00:43: Das ist jetzt erstmal der Titel.

00:00:46: Es soll darum gehen, dass wir Menschen ja im Hundetraining und in der Arbeit mit unseren Hunden häufig Belohnungen verwenden.

00:00:56: Zumindest denken wir das!

00:01:00: Wir sagen ja, ich beloh'n ja meinen Hund regelmäßig.

00:01:03: Ich geb dem Jahr regelmäßig Lecker-Lies und spiele mit ihm und dann hört man als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin gar nicht mal so selten den Satz naja aber der mag keine Belohnung haben.

00:01:16: Der möchte keine Belohnung haben Und die lustige Erklärung dahinter ist Das klingt jetzt ein bisschen überraschend vielleicht, aber dann ist es einfach keine Belohnung.

00:01:31: Wenn du deinem Hund irgendetwas gibst von dem du denkst das er seine Belohnungen ist, deinen Hund das aber nicht gerne nimmt und nicht motiviert wird dadurch und keine Freude, keine Erleichterung, keinerlei Regung sozusagen darauf hin zeigt, dann ist das keine Belohnung Und dann können wir leider auch nicht von Belohnungen sprechen.

00:02:00: Das ist erstmal ein ganz wichtiger Grundsatz, den du wissen musst – ein Verstärker oder eine Belohnung ist ihm nicht das was ich als toll empfinde.

00:02:10: Nicht die guten Leckerlies, die teuren Leckerles, die ich gerade gekauft habe wo irgendein berühmter Hundetrainer gesagt hat dass das jetzt die richtigen.

00:02:22: Es ist nicht unbedingt, dass Rennspiel mit mir und der Hund empfindet das gar nicht als Belohnung.

00:02:30: Oder es ist nicht unbedingt, das streicheln, weil der Hund das vielleicht gerade nicht als Belonung empfindete.

00:02:38: Und ganz wichtig ist – und das ist der Kern dieser Folge – nicht nur eben, also es ist nicht nur darum geht dass man die richtige Belohnung für den Hund findet.

00:02:53: Ja das ist die eine Seite.

00:02:55: das heißt man sollte eben Dinge finden die den Hund motivieren und jeden Hund motiviert etwas anderes.

00:03:03: Jeden Hund motivierte anderes Futter einer anderen Form von Spiel.

00:03:09: wie ich Futter verabreiche?

00:03:12: Wie ich spiel Verabreche?

00:03:14: Jeden Hund motiviert Körperkontakt anders oder in unterschiedlichen Situationen.

00:03:21: In manchen Situationen kann streicheln zum Beispiel durchaus Belohnend sein, dann kann es in anderen Situationen eben wieder nicht belohnen sein.

00:03:29: auch das ist wichtig.

00:03:30: in welchen Situation kommt denn meine Belohnung mein Verstärker?

00:03:35: und Und wie verabreiche ich den?

00:03:38: Also, wie streichle ich dann den Hund und möchtet er das gerade ja oder nein.

00:03:42: Und wie erkenne ich überhaupt ob der das möchte ja oder Nein?

00:03:45: also da gibt es ganz viele Punkte die man beachten kann und die auch super individuell sind.

00:03:50: deswegen arbeite ich auch ganz viel an diesem Thema Verstärker in Manon One Two One Coachings und es ist wirklich nicht... Verstärke gleich Belohnung.

00:03:59: Es ist wirklich von der Hand zu weisen, dass das ein total wichtiges Thema ist.

00:04:04: Die meisten tun das so ab?

00:04:06: Ja es gibt schon Hunde da hat man relativ schnell rausgefunden was die Belohnung ist weil da ist das einfach alles schon etabliert, da brauche ich nicht groß überlegen.

00:04:14: aber es gibt eben schon Hünde wo man oder ja bei den meisten Hunden eigentlich muss mal gucken was ist denn die beste Kombination auch an Belohnungen und die besten Kombinationen verstärkern und in welchen Situationen ist welcher Verstärker der Richtige?

00:04:28: Da kann man so viel Ja, so viel drüber reden und in dieser Folge geht es eben darum dass man sich bei Lohnungen wortwörtlich auch versauen kann.

00:04:46: Und da komme ich jetzt zu dem Punkt nicht genannt habe ein bisschen detaillierter.

00:04:51: Ich möchte in dieser Podcastfolge zum Fünften Geburtstag dieses Podcasts anfangen, meine Podcastfolge ein bisschen zu strukturieren und zwar in die verschiedenen Perspektiven.

00:05:04: Vielleicht folgst du mir auf Instagram lina.rischer.

00:05:08: Ich habe verschiedene Perspektive aus denen ich sozusagen Hunde beleuchte.

00:05:12: das ist mein Reset Care Meet Ansatz Und das möchte ich ein bisschen in die heutige Podcastfolge einfließen lassen, weil ich finde, dass man dann ganz gut auch verstehen kann, um was es geht.

00:05:26: Im Reset geht's um das Innenleben und das Nervensystem des Hundes, um die Regulation des Hundens, um den.

00:05:36: inneren Zustand des Hundes.

00:05:39: Das heißt, wir schauen wirklich auf die Basis.

00:05:42: dann im Kehransatz geht es ums Miteinander und die Mensch-Hundbeziehung, um Vertrauen, um Bindung, um alles was eben wo's darum geht ein Miteinander mit den Bezugspersonen zu schaffen.

00:05:58: und dazu gehört auch zum Beispiel Medical Training Kooperatives Handling Themen wie mein Krallenschleifen online Kurs, solche Sachen gehören da rein.

00:06:10: und in den Mietbereich gehört bei mir alles was ins Außen gerichtet ist.

00:06:16: Das heißt die Begegnungen mit der Umwelt, mit Artgenossen, mit Menschen, mit anderen Lebewesen, Reizen im weitesten Sinne.

00:06:31: Und diese drei Sachen sind eng oder Reset Care Meet, sind eng miteinander verzahnt und dennoch muss man eben schauen wo bin ich denn gerade hier unterwegs?

00:06:43: Deswegen werde ich in Zukunft ein bisschen mehr Struktur auch reinbringen Und die Reset-Perspektive nehmen wir jetzt ein.

00:06:51: Das heißt, wir schauen mal an die Basis und da geht es um die Frage, wenn wir zurück zu der Frage kommen wie kann man sich Belohnungen versauen?

00:07:05: Dann geht's darum erstmal zu schauen ist der Hund überhaupt belohnbar?

00:07:10: also ich kann mir Belohnung dahingehend versauen dass mein Hund in einem Zustand der überhaupt nicht dafür sorgt, dass er Futter nehmen kann oder Spiel nehmen kann.

00:07:24: Oder eine Berührung ertragen kann mal blöd gesagt.

00:07:28: Das heißt es kann sein das ich in Situationen unterwegs bin mit meinem Hund oder sogar in einem ganzen Alltag mit meinem Hund unterwegs bin.

00:07:36: Dass der Hund so drüber ist sag' ich mal und überreizt ist, dass der einfach Belohnungen nicht als Belohnung empfindet!

00:07:47: In dem Moment meinen Hund nicht belohnen, obwohl der vielleicht zu Hause gerne frisst.

00:07:55: Obwohl er vielleicht zuhause gerne spielt und sich gerne streicheln lässt.

00:07:59: Aber draußen ist er vielleicht komplett out of order.

00:08:03: Zum Beispiel sieht man das daran dass der Hund irgendwie sich das Futterstückchen nur schnell schnappen kommt und sofort wieder in der Umwelt ist oder dass der Hund Futter ausspuckt oder das irgendwie ja nur so nebenbei macht.

00:08:21: Also ich sage manchmal, naja dann Hund nimmt das Futter und da muss man halt genau hinschauen.

00:08:26: aber ich sag oft zu deinem Hund nimmt den Futter auch weil es Belohnung empfindet der das gerade nicht.

00:08:32: Und das kann man auch für bestimmte Situationen so nutzen, weil Futter eben nicht nur Belohnung sein muss.

00:08:39: Also es kann auch einfach ein Weg sein wie man den Hund ein bisschen ich sag mal runter fährt.

00:08:45: oder einen Barometer.

00:08:46: kann mein Hund überhaupt Futter nehmen.

00:08:48: Nichtsdestotrotz ist das halt dann keine Belohnungen und da muss sich eben genau hinschauen.

00:08:56: Das Gleiche geht fürs Spiel.

00:08:57: Ich habe ganz viele Hunde im Training die draußen gar nicht spielen können oder die nur schnell, keine Ahnung.

00:09:05: vielleicht wirft man denen einen Ball oder ein Zägel und die nehmen das kurz im Mund und lassen es wieder fallen.

00:09:10: Also sie zeigen eindeutig keinen Interesse.

00:09:13: Oder sie meiden den Menschen wenn der irgendwie lobt oder streicheln versucht also genau.

00:09:19: Und grundsätzlich ist eben zu schauen ist das überhaupt eine Belohnung für den Hund?

00:09:26: Das isst dann in dem Moment keine Belohnungen.

00:09:29: Und deswegen beginnt Belohnbarkeit oder Belohnung gar nicht erst beim Belonen selber, also bei dem Ding was du da gibst.

00:09:41: Oder bei der Indaktion die du machst und bei der sozialen Geste die du in deinem Hund verabreichst oder schickst oder wie ich immer das nennen möchte sondern es geht erstmal darum überhaupt eine Belohnigkeit zu schaffen.

00:09:57: Und das schafft man eben, indem man an so Sachen arbeitet wie Routinen.

00:10:04: Reizlagen an Reizen und zum Beispiel auch an Abständen zu reizen, also an der generellen Lernfähigkeit und Belohnbarkeit Und wenn am Spaziergang oder im Alltag des Hundes wortwörtlich zu viel los ist, dann kann die beste vermeintliche Belohnung eben auch keine sein.

00:10:30: Dementsprechend kann ich mir Belohnungen schon dadurch versauen dass sich den Alltag mit meinem Hund und seinen Leben sozusagen falsch

00:10:38: gestalte.".

00:10:40: Und ganz viel darüber erfährst du auch in meinem Reset Einstiegskurs.

00:10:44: Das ist ein Online-Kurs, den kannst du dir ja mal anschauen und ich mache es natürlich auch immer in One to one Coachings so dass man sich genau anschaut was hat denn der Hund für einen Alltag?

00:10:54: Wo läufst Du da mit dem Lange?

00:10:55: Ist er vielleicht komplett überreizt?

00:10:57: Hängt er die ganze Zeit in der Leine?

00:10:59: Ist ihr dysreguliert?

00:11:01: Und solche Sachen sind voll voll voll wichtig!

00:11:04: Und alleine dadurch kann man sich schon eine bessere Belohnbarkeit schaffen.

00:11:11: Kommen wir zur Kehrperspektive und zwar geht es da eben um die Beziehung zwischen dir und deinem Hund, und da ist ein riesengroßes Thema wirklich ein riesengroßes thema wie verabreiche ich die Belohnung?

00:11:29: Also heißt Wie gebe ich denn überhaupt die Belohnung?

00:11:32: ganz viele Menschen denken man belohnt den Hund mit einem Keks.

00:11:38: Das ist aber falsch!

00:11:40: Denn eigentlich belohne ich durch die Art des Futters, die ich da gebe.

00:11:48: Wie ich dieses Futter gebe?

00:11:51: Wann ich dieses futter

00:11:52: gebe?!

00:11:53: Auf welche Art ich dieses futter gebe?

00:11:55: Wie ich mich selbst verhalte während ich dieses Futter gebe wie meine Körpersprache ist während Ich dieses Futter gebe.

00:12:00: Was danach passiert nachdem ich das Futter gegeben habe?

00:12:09: Und ein paar Beispiele aus meinem Trainer.

00:12:12: in einem Alltag, zum Beispiel was ich häufig schon erlebt habe ist das mal dem Hund dass Leckerli wenn man ein gutes gefunden hat was auch als Belohnung empfunden werden könnte dann wir einen Automat aus der Hand gibt.

00:12:29: Also so ganz boring sag' ich mal Und auch da wieder Achtung, bitte keine Portialisierungen.

00:12:36: Deswegen ist es immer so wichtig, auch individuell zu arbeiten.

00:12:40: aber Es kann noch sein dass das nämlich eine gute Idee ist in dem Moment.

00:12:44: Aber manchmal wenn man das Futter so Boring gibt dann ist es für den Für den einen Hund in der einer Situation nicht die richtige Belohnung.

00:12:54: Also als ich gebe das so ganz langsam und teilnahmslos aus der Hand Versus, ich animiere das Futter.

00:13:02: Ich werfe dem mal das Fütter.

00:13:04: Ich lasse den das schnappen.

00:13:05: auch da muss man eben darauf achten dass das dieser Regungslevel erhebt oder anhebt.

00:13:10: Das heißt auch da muss ich darauf achten, passt diese Belohnung gerade zu der Situation?

00:13:15: Zum Beispiel in einer Hundebegegnung will ich das Erregungslevel nicht in die Höhe schießen.

00:13:20: Das heisst ich gibt es natürlich auch nicht animiert.

00:13:23: In dem Moment kann es ganz gut sein dass ein bisschen mehr Boring zu geben beim einen oder anderen Hund dann muss ich ihm ein bisschen drauf schauen.

00:13:31: Aber das kann zum Beispiel sein oder auch ganz häufig schon erlebt, dass Futter so in Richtung Maul zu schieben.

00:13:37: Also dem Hund das Wort wörtlich so reinzudrücken.

00:13:39: Ganz schlechte Idee!

00:13:41: Belohnungen versaue ich mir da richtig gut wenn ich meinem Hund das richtig schön reindrück auch hier und auch da wieder... Ich liebe es einfach individuell zu arbeiten.

00:13:52: Es gibt den einen oder anderen Hund meinen zum Beispiel, dem kann ich das reinschieben.

00:13:55: Das ist vollkommen egal!

00:13:56: Oder... Ich sag mal ... Den klassischen Labi, den Laborator.

00:14:00: Ja, den klassisch schon sage ich jetzt weil auch Laborator sind individuellen aber die sind oft so gierig nach Futter dass es vollkommen wurscht ist ob ich da ein bisschen dagegen schiebe.

00:14:13: hingegen wenn ich einen sehr sensiblen Hund habe kann das halt wirklich schon der Moment sein wo mein Hund sagt ne du ganz ehrlich Wenn du mir das immer so reinschiebst, habe ich da gar keinen Bock mehr drauf.

00:14:26: Das gleiche gilt für so wegziehen, also schnelles hektisches Wegziehen von Futter.

00:14:33: Anstatt, ich sag mal, der Futter ist ein Magnet und das Futter wird bisschen im Fluss gegeben ja?

00:14:40: Und nicht eben so hektisch weggezogen weil das kann mit den einen oder anderen Hunden frustrieren.

00:14:46: Das gilt vor allem bei Welpen übrigens wenn die zum Futterschnappen dann haben manche Menschen die Tendenz da weggzuziehen und das kann dann erstens oft in einem häufigeren Schnappenmünden.

00:14:56: Zweitens nehmen die Hunde dann nicht so gerne mehr Kekse, weil sie da voll den Frust damit verbinden kommen wir gleich auch noch dazu.

00:15:06: Dann genau wo gebe ich die Belohnung?

00:15:08: Also wenn ich zum Beispiel die Belohrung dargebe also Leckerli ist immer dahin lege, wo mein Hund sich gruselt, dann wird der auch irgendwann sagen ganz ehrlich die legt dieses Leckerlis immer auf diese unangenehmen Sachen drauf.

00:15:21: ja habe ich ehrlich gesagt gar nicht zu Bock.

00:15:24: Ja, weil also sieht man auch häufig in so klassischen Welpenkursen und obacht auch hier wieder gilt es das auf den Hund anzupassen.

00:15:33: Ich sag's euch ganz ehrlich!

00:15:36: Es kann sein dass Locken genau das Richtige ist was ich in dem Moment verabreiche.

00:15:41: Das heißt es kann sein ,dass ich sage hey leg dem Welpen dem Hund dann den Keks hin.

00:15:47: wir locken ihn jetzt in die Situation rein.

00:15:51: selten, ja nicht zu selten dazu.

00:15:53: Es kommt eben auf den Hund.

00:15:54: dann aber bei ängstlichen Hunden zum Beispiel greife ich da nie dazu.

00:15:57: also selten weil wenn ich einen Hund in die Angst rein lock und ihm sagt hier ist ein Keks geh mal auf das zu was du blöd findest Dann kann es dir passieren dass dein hund diese Belohnung verknüpft mit unangenehme Und das heißt, dass der dann auch gegebenenfalls anfängt dieses Futter zu vermeiden.

00:16:21: Das ist wenn man etwas ganz Unangenehmes erlebt und vielleicht gerade in dem Moment was sich eine Käsesammel gegessen hat, ja?

00:16:28: Dann kann es sein, dass sich diese Käse-Sammel tatsächlich mit diesem unangenehmen Ereignis verknüpft wird zumindest für den Zeitraum oder auch für einen längeren Zeitraum.

00:16:38: Ich hatte tatsächlich auch schon mal ein Hund.

00:16:42: Ich habe viele Hunde im Training, die Futter ja blöd finden oder vermeiden.

00:16:48: Aber ich hatte wirklich einen Hund mal der ist vor der Leberwurstube wirklich weggelaufen und das war dann schon sehr eindeutig mit was unheimgenehmem Verknüpft Und dann ist es natürlich keine Belohnung mehr.

00:17:01: Ja Dann muss man das ganz ehrlich sagen.

00:17:03: dann kündigt diese Tube in dem moment eine Strafe an und wird somit zur sekundären strafe.

00:17:11: Ja, so komisch das wirkt oder sich anhört.

00:17:15: Und deswegen ist Futter einfach auch nicht immer gleich Belohnung oder generell alles was wir denken dass Belohnungen sind.

00:17:23: und ich habe es gerade schon gesagt wenn man es unangenehmes folgt ja dann kann der Hund das verknüpfen und so gilt das auch für unsere Interaktion mit dem Hund.

00:17:36: das heißt wenn ich zum Beispiel meinem Hund die Lebewusst für den Rückrufgeber, das ist ein sehr gutes Beispiel und dem danach über den Kopfstreichel oder danach einen bedrohlichen Schritt auf den Zumach.

00:17:50: Nicht weil ich es will sondern weil ich's vielleicht unabsichtlich tue.

00:17:55: ja also es geht ja gar nicht auch immer um schlechte Intentionen sondern es geht darum was mache ich denn nachdem man Hund seine Belohnung bekommen hat?

00:18:02: Achtet mal darauf!

00:18:03: Schaut mal drauf was machst du nachdem dein Hund einen Keks bekommen hat?

00:18:08: Was macht deine Körpersprache?

00:18:10: Was verbrechst du dem

00:18:12: danach?".

00:18:13: Und so oft freuen sich Menschen, gerade wenn der Hund auf den Rückruf zurückkommt.

00:18:17: Er hat das in meinen Kursen so oft erlebt!

00:18:19: Ich freue mich so, dass der Hund mit großer Freude zu ihn hergelaufen kommt und ihm die Tube geben wie ich es ihnen sage.

00:18:27: Und dann kommt ... Oh mein Gott, ich freu mich so!

00:18:30: Wir Menschen freuen uns halt nun mal mit den Händen.

00:18:33: Das ist ja auch voll schön aber... wenn der Hund in dem Moment das Blöd findet.

00:18:38: Wenn der Hund sagt, wieso strengest du mir da über den Kopf?

00:18:44: Dann ist es halt doof!

00:18:46: Weil dann werte ich mir die Belohnung ab und kann mir im Worstgast die Belohne richtig doll versauen.

00:18:53: Und das ist halt blöd.

00:18:58: Es gibt ganz viele andere Möglichkeiten sich das noch zu versauen auch natürlich zu Zufallgeschichten, wo der Hund – also hatte ich neulich – gestolpert ist auf dem Weg zu seiner Belohnung und dann diese Belohnungen verknüpft hat mit dem Stolpern.

00:19:19: Und das ist natürlich saublöd!

00:19:22: Das ist nichts was wir jetzt... beeinflussen können.

00:19:25: Wir können dann nur probieren eben die Belohnung erneut zu etablieren, dass man kann schon auch Sachen, die versaut sind wie da wieder Rücken machen.

00:19:37: aber bevor wir da tiefer drauf eingehen nochmal ein ganz ganz wichtiger Punkt im Kehrbereich und zwar in der Interaktion zwischen Mensch und Hund, was ich auch ganz häufig erlebe wie sich Belohnungen systematisch versaut werden ist wenn ich von Anfang an dem Hund beibringe das Futter Stress-und Frust bedeutet.

00:20:06: Und Stress meine ich negativen Stress.

00:20:10: Ganz viele Hunde haben in der Vergangenheit gelernt dass Futter in Kombination mit dem Menschen Stress bedeutet.

00:20:21: Und deswegen so wichtig, ich nenne euch erst ein paar Beispiele.

00:20:27: Zum Beispiel üben ganz viele Menschen noch Gehorsamsgeschichten.

00:20:31: Ich mache das jetzt in Anführungsstrichen weil es ist nicht hat nichts mit Gehoresam zu tun wenn man Hund stress am Futter erlebt.

00:20:38: aber so Gehorensamsgeschichte wie den Napf hinstellen und der Hund darf auf Wiegen und Brechen da nicht dran.

00:20:47: Und zwar mit so einem lauten Ähä, wenn der Hund versucht zum Beispiel ran zu gehen also den Hund stark zu hemmen und auch da kommt es aufs Individuum an.

00:20:56: Es gibt Hunde das sagst du einmal laut nein und die zucken zusammen vor allem wenn's Welpen sind.

00:21:02: Ja, also das kann beim einen oder anderen Hund in so einem ganz starken Gehemd sein münden.

00:21:09: Am Futter, dass die lernen, oh mein Mensch hat gesagt, ich hab da nicht ganz Futter.

00:21:14: Ich bin jetzt ganz vorsichtig und dann kannst du beim anderen Hund z.B.

00:21:18: Teilen Frust auslösen.

00:21:19: als ich denke an meine Wischlerwelpen, die ich schon im Training hatte, die vielen ... Und denk mir Oh Gott!

00:21:29: die Wischlerwelten, die dann frustriert hüpfend rumspringen und nicht sich hemmen lassen oder vielleicht total überfordert sind.

00:21:42: Und dann sehr viel Bewegung reinbringen.

00:21:47: Also diese ganzen Napfübungen oder an Futter nach Hand und laut RR sagen und dann darf der Hund nicht dran so Obacht!

00:21:59: Wichtiger Punkt.

00:22:00: Auch meine Welpen, auch meine Hunde lernen kurz am Futter zu warten.

00:22:05: Da gibt es aber verschiedenste Ansätze für die verschiedensten Hundetypen die aber gar nicht über Hemmen stattfinden müssen.

00:22:12: Es kann über eine negative Strafe stattfinden, indem man halt den Napf zum Beispiel kurz wieder wegnimmt, kommentarlos ja... Das kann auch sein dass ich zwischenbelone also je nach Hund eben das sich ihm nicht so viel Frust aufkommen lasse weil also mit dem einen oder anderen Hund stört es nicht wenn ich kurz den Napfen weg nehme wenn der springt dann stelle ich ihn wieder hinter nehme ich den wieder weg.

00:22:35: Also ich nenne das Aufzugspiel Das kann man machen, ist aber für den einen oder anderen Hund zu frustrierend.

00:22:44: Und dann sage ich dem okay cool kannst du schon kurz warten?

00:22:46: Okay sehr gut gibt es einen Fotostückchen aus dem Napf für Kurzwarten.

00:22:51: währenddessen stelle ich den napfen und dann baut man das aus.

00:22:54: ja und dann Bauten wir das aus in dem man den Hund immer länger warten lässt indem nicht immer mehr.

00:23:01: also Ich gebe erst sehr viele zwischen Belohnungen und gibt dann immer weniger Zwischenbelohnungen.

00:23:06: So kann man das schön ausbauen, ohne dass der so große Frust entsteht!

00:23:10: Ich muss am Futter warten nicht über massiven Frust oder massiven Stress aufbauen indem ich den Hund hemme... ...oder eben nur... ewig warten lasse, aber manche Hunde lernen das eben auch nicht gut über dieses Futter dann immer wieder wegnehmen.

00:23:27: Ich sollte auf keinen Fall irgendwelche Übungen machen wo mein Hund zusammen zuckt oder sich zurücknimmt am Futter oder die ganze Zeit immer auf jedes Futter nur warten muss.

00:23:38: Ey Leute wirklich da draußen!

00:23:40: Das musst du daraus entnicht je... Also Futter auch einfach mal bedingungslos geben ist so wichtig und zwar auch bedingungslos aus der Hand.

00:23:49: Füttern für gerade die Hunde, das ist mein Tipp an die Menschen, die vielleicht so gearbeitet haben, die merken, dass ihr Hund schlecht frisst, gebt doch bitte einfach Futterfutterfuterfutter aus der hand ohne Bedingungen!

00:24:04: Dein Hund darf lernen, dass Futter ... etwas Schönes sein kann.

00:24:08: Und nicht nur, uah!

00:24:10: Mein Mensch macht gleich sicher wie der Ehehaber.

00:24:12: Ich weiß nicht genau wann ja?

00:24:13: Weil manchmal krieg ich das aus der Hand.

00:24:16: Vielleicht aber sagt er gleich äh äh.

00:24:18: Das ist total verunsichernd wenn ich da so ambivalent mit Belohnungen arbeite.

00:24:25: auch deswegen also bin kein großer Fan.

00:24:30: Ich bin großer Fan von Übungen wo sich der Hund selber zurücknehmen lernt und das übe ich auch an Futter.

00:24:36: Aber auch da muss ich schon, wie ich das mache und ja wieder mein Timing ist.

00:24:43: Und ob mein Hund das überhaupt versteht was ich von ihm will... ...und dass es einer der häufigsten Ursachen warum Belohnungen komplett versaut sind.

00:24:52: Sag' ich euch ganz ehrlich hatte ich schon so oft Hunde die genau diese Übungen gemacht haben und die aber zufällig auch schlecht fressen!

00:25:01: Das kann zusammenhängen, kann auch mit körperlichen Geschichten zusammenhängend.

00:25:05: Aber dazu habe ich schon mal eine Folge aufgenommen.

00:25:09: Genau jetzt haben wir sehr viel über Futter gesprochen.

00:25:12: Jetzt noch im Kehrbereich geht es noch ganz viel um streicheln.

00:25:19: Nein, wir starten noch mit Spiel.

00:25:21: Spiel.

00:25:23: ganz wichtiger Punkt da könnte man ein ganzes Webis nahemachen.

00:25:27: ich sage euch wie mein Spiel Belohnungen versaut und zwar indem man einfach nicht spielt.

00:25:33: ja es gibt ganz viele Wege wie man Spielzeug präsentieren kann und das kann für den Hund again total Unklar sein, dass das überhaupt Spiel ist.

00:25:46: Das kann unangenehm sein und frustrierend sein.

00:25:49: Und die Sachen, die ich am häufigsten bei Spiele sehe, sind entweder das Zerrgöl oder nehmen wir mal zerspieler, weil es ein ganz gutes Beispiel ist.

00:25:58: Zum Beispiel wird der Zergel zu hoch gehalten oder es wird zu schnell weggerissen vom Hund.

00:26:03: Oder es wird in den Hund hineingehalten ins Gesicht!

00:26:08: Also die Beute springt auf den Hund drauf.

00:26:10: Der Hund ist ein Beutegreifer,

00:26:11: d.h.,

00:26:13: Die Beute muss immer vom Hund weggehen.

00:26:16: Das heißt also, ich ziehe das Zergel in ... Langsamen rhythmischen Bewegungen vom Hund Weg.

00:26:26: In diesen rhythmischen Bewegung ab dem Zeitpunkt, wo mein Hund dieses Zergel packt, zieh nicht mehr rhythmisch weg sondern fließend und zwar auf Wirbelsäulenhöhe.

00:26:35: auch das ist wichtig dass der Hund da keine Schmerzen empfindet.

00:26:39: Auch das hatte ich übrigens schon Das Hunde, sich irgendwie eine Lefze verfangen haben oder im Zahn verfangen und dann das mit Schmerzverknüpftem Spiel nicht mehr spielen wollten.

00:26:52: So kann man es sich zum Beispiel auch versauen.

00:26:54: aber ich kann es mir eben auch versäunen indem mich einfach nicht gut Spiele und Menschen können spielen lernen.

00:27:00: Auch das bringe ich meinen Menschen in One to one Coaching bei!

00:27:04: Wie spiele ich richtig mit diesem Hund, den ich hier vor meiner Nase habe?

00:27:09: Findet der das gerade witzig oder nicht?

00:27:12: und da muss man gut lesen können.

00:27:16: Den Hund zum Beispiel nie gewinnen lassen immer ausgeben lassen auch so Druck ins Spiel reinzubringen.

00:27:22: Spiel ist lustig!

00:27:24: Punkt.

00:27:25: Spiel hat nichts damit zu tun, dass ich dann plötzlich meinem Hund ... sagt äh äh eh das darfst du jetzt aber nicht haben.

00:27:31: ja und um dieses Spielzeug herum sollte auch so viel wie möglich Gutes passieren.

00:27:38: Ja wenn ich dem das immer aus dem Maul reiße und dann nicht am Schluss ein Tauschen üb gegen eine andere Spielzeug gegen Futter gegen ja Wenn ich dem da immer danach auch was Blödes verabreicht weil er dann muss er sehr gehen mehr Dann kann der Hund sagen irgendwann sagen super Ja, das ist irgendwie echt frustrierend.

00:27:55: Das ist am Anfang immer lustig und am Ende wird der mal doof zu mir der Mensch.

00:27:59: Und eigentlich so logisch, gell?

00:28:02: Aber vielleicht nicht in aller Menschen Köpfe drin!

00:28:06: Also Belohnung darf einfach Spaß machen.

00:28:10: Viel zu viele Menschen denken sie müssen dann wieder irgendwie gehorsam reinbringen.

00:28:17: Nee macht euch doch das Leben leicht mit eurem Hund.

00:28:21: einer meiner Grundsätze, macht euch doch das Leben leicht mit eurem Hund.

00:28:27: Ja genau also ganz ganz wichtig richtig zu spielen.

00:28:32: und dann vielleicht noch zum Thema streicheln soziale Belohnungen.

00:28:41: Lob auch dass es so ein wichtiger Punkt.

00:28:44: streichen ist eben nicht automatisch Belohnung.

00:28:46: Das wurde früher ganz häufig gemacht, der Hund wurde so abgeklopft und abgestrichen.

00:28:50: Und wenn man sich die Körpersprache der Hunde anschaut ... Wenn sie so geklopft werden ... Ich sehe das häufiger noch bei jagdlich geführten Hunden, dass sie dann so richtig in die Flanke her so ... Siehst ja fast teilweise schon so ein Hauen, gell?

00:29:07: So Buf-Buf-buf!

00:29:09: Die Flankel ... klopfen.

00:29:13: und dann schaut man sich die Hunde an, dann sieht man an der Körpersprache keinerlei Freude oder irgendwie Wohlgefühl.

00:29:24: Und deswegen kann man auch davon ausgehen dass das Gehirn nicht als Belohnung empfindet.

00:29:32: Und auch wenn man dem Hund zum Beispiel so über den Kopf streichelt, ja?

00:29:36: Dann kann das in der falschen Situation Oder auch eine meisten Situationen, dass sie es über den Kopf wuscheln.

00:29:41: Das ist in der meisten Situation total unbeliebt, wenn ein Hund zu dem Kopf wegzieht.

00:29:46: Es kann aber auch tatsächlich normales angenehmes Streicheln z.B.

00:29:52: voneinander brust, in manchen Situationen total belohnend sein und in anderen überhaupt nicht.

00:30:01: Und das ist eben voll wichtig, dass ich da meinen hund gut im Blick hab.

00:30:08: streichle ich den Hund denn zum Beispiel zu Hause beim Deckentraining, arbeite ich total gerne auch mit Streicheln als Belohnung.

00:30:19: Weil das oft entspannend aber auch da individuell also auch zb ein Deckentrainig baue ich total individuell auf und mit individuellen Belohnungen.

00:30:30: Aber Streichel kann da helfen und zum Beispiel draußen nach dem Rückruf überhaupt nicht weil der Hund da viel angespannt ist, aufgeregter.

00:30:38: Und jeder, der schon mal angespannt war und vielleicht angefasst wurde im falschen Moment kann sich dahinein versetzen, dass es vielleicht einfach in dem Moment nicht so angenehm ist.

00:30:51: Das Gleiche gilt übrigens für Sachen wie Lob zum Beispiel das der Mensch so aufgeregt lobt oder was ich auch schon miterlebt habe in meinen Kursen zum Beispiel, dass Menschen so tief loben zu sein.

00:31:15: Super gemacht!

00:31:17: Ja also jetzt ein bisschen zu übertreiben.

00:31:20: aber wenn ich so einen Rolllaut in mein Lob mit reinmehren würde, dann kann das bedrohlich wahrgenommen werden für den Hund Auch wenn ich halt auf meiner Art und jeder ist ja anders, gell?

00:31:35: Und ich will das auch gar nicht kritisieren.

00:31:36: Und jeder hat seine individuellen Arten und es ist voll schön.

00:31:43: nur, wenn der Hund das halt in dem Moment als bedrohlich erlebt, weil er sich denkt, warum knurrt mich mein Mensch jetzt an?

00:31:51: Also nicht wortwörtlich, aber so knurlaute können ja auch in der Stimme drin sein dann kann das sein, dass es eben als nicht so schön empfunden wird und die nach auch keine Belohnung ist für den Hund sondern eher auch strafend wirken kann.

00:32:07: Und das gleiche gilt für eben auch Körpersprache.

00:32:11: meine Haltung ja also meine Körperhaltung und auch da machen mir so viele Sachen, die wir oft gar nicht bemerken ganz selten mal einen Schritt auf den Hund zu oder so.

00:32:21: deswegen empfehle ich wirklich immer sich auch Coaching zu lassen.

00:32:24: Es hat wirklich einen Sinn Weil da sind so Feinheiten oft, die man sieht.

00:32:31: Nur einen Schritt in Richtung Hund und es wird schon Druck aufgebaut oder so.

00:32:35: Und man merkt das selber vielleicht gar nicht.

00:32:38: Man kann einfach nur an Belohnungen arbeiten!

00:32:45: Alleine könnte man schon sechs Stunden coachen, sage ich euch wie's ist.

00:32:51: Jetzt noch zuletzt die Mietperspektive.

00:32:56: Vielleicht als wichtigsten Punkt, dass man eben auch Futter sozusagen als Signal dafür unbewusst etablieren kann.

00:33:12: das da gleich wieder.

00:33:13: oder Futter Belohnungen allgemein.

00:33:15: aber Futter ist halt eine häufige Belohnung.

00:33:18: Futter aufbauen kann Signal dafür, dass gleich was Unangenehmes passiert in der Umwelt.

00:33:24: Das heißt zum Beispiel jetzt kommt ein Keks, aber immer wenn sie den Keks rausholt dann kommt dein Hund.

00:33:30: oder muss ich gleich mal die Umweltscannen?

00:33:32: ganz häufig passiert das, dass Menschen nur dann Futter zum Beispiel herausholen, wenn es schwierig wird auch ein riesengroßer Fehler.

00:33:43: Es darf nicht eine Belohnung gekoppelt sein an schwierige Situationen.

00:33:47: Ihr dürft Belohnungen einfach so auch mal geben, ja?

00:33:51: Weil Keks gleich jetzt kommt da ein Hund kann dafür sorgen dass das Futter durch vermeintliche Belohnungs einfach nur zur Ankündigung wird für was Unangenehmes.

00:34:02: Jetzt kommt die Tube raus, gleich kommt wieder ein gruseliges Geräusch.

00:34:08: Dann sehe ich die Tube schon und verknüpft sie mit dem Geräusche aus Hundeperspektive.

00:34:14: Oder mein Mensch lobt mich jetzt wieder ... Fein!

00:34:19: Super machst du das ganz toll?

00:34:20: Und dann gibt es die Hunde, die schon die Umweltscannen anfangen.

00:34:23: Links-rechts.

00:34:24: Wo kommt da gleich was?

00:34:25: Da hat sich sie lobt wieder.

00:34:27: Oder auch Signale übrigens, das ist auch ganz wichtig.

00:34:29: Aber gut, das ufert jetzt aus!

00:34:33: Also heißt auch da kann es sein dass ich gar nicht blohn, sondern dass ich meinem Hund eigentlich nur ankündige.

00:34:40: Gleich wird's schwierig und schwierig ist in der Regel kein gutes angenehmes Gefühl, sondern eher ein strafendes Gefühl weil alles was unangenehme Gefühle sind die wirken eher strafend im Hundegehirn.

00:34:55: Und das ist eben wieder dieses, es kommt erst was vermeintlich Gutes danach kommt.

00:35:00: Was Unangenehmes.

00:35:01: Das ist etwas ganz Wichtiges, was ihr euch merken dürft und es gibt's auch zum Beispiel in Begegnungen mit Menschen, mit Hund, mit Geräuschen, mit Wild ja?

00:35:10: Auch wenn ich immer nur die ... das Zergel raushol, wenn dann wild ist kanns mir auch passieren dass man Hund immer dann, wenn ich zergel raushole erstmal schaut, ist da vielleicht doch noch eine Ente ums Eck.

00:35:20: Ja, das könnte sein!

00:35:23: oder ein Reh, oder was so immer.

00:35:26: Genau!

00:35:27: Also voll wichtig.

00:35:29: und ja da gibt es so viele Beispiele mit dieser unangenehmen Konsequenz auch im Bereich Medical Training, im Bereich Tierarzt

00:35:43: usw.,

00:35:44: nee das wird zu lang um das auszuführen aber ihr könnt ja mal schauen was passiert denn nach der Belohnung?

00:35:51: Nach der vermeintlichen Belohnungen.

00:35:54: Und ja, ich habe es jetzt zuletzt auch schon gesagt durch Zufall kann es auch passieren und gerade auch in solchen Begegnungssituationen.

00:36:02: Zum Beispiel man lobt den Hund ganz doll und immer nach diesem Lob kommt dann eine unangenehme Begegenung zum Beispiel mit einem Menschen.

00:36:16: Da gibt es eben auch Zufallsmomente, die dann passieren.

00:36:23: Ich habe meinen Hund gerade die Tube gegeben der rennt los und rennt gegen den Stromzaun.

00:36:29: oder das ist natürlich Worst Case.

00:36:33: und es kann noch passieren dass der Hund mich damit verknüpft Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt.

00:36:40: Der gehört eigentlich in den, dass er Menschen beim Verwürfeln aber wurscht.

00:36:45: Es ist dann Versuch... Also im Kerrbereich also zwischen Mensch und Hundbeziehung oder Hund-Mensch-Beziehung wenn dein Hund lernt Dass du praktisch die Bedrohung bist unabsichtlich, ist mir leider auch schon passiert.

00:37:03: Ja mein Hund hat mich verknüpft im Moment wo er eben einen Reiz wahrgenommen hat der ihm Angst gemacht hat.

00:37:12: also zum Beispiel wäre ein Beispiel, er rennt gegen den Stromzaun schaut gerade seinen Menschen an.

00:37:16: so eine Verknüpfung kann passieren und dann kann es sein dass der keine Belohnungen mehr von mir nimmt weil er mich mit etwas Unangegebenfalls bindet und alles, was ich dem gebe ist halt einfach nicht mehr belohnend weil er mich als Bedrohung empfindet.

00:37:32: Das kann mir zufällig passieren und es kann mir dadurch passieren dass ich keine gute Beziehungen auch mit dem Hund aufbaue weil von mir aus immer bedrohliche Sachen ausgehen.

00:37:41: das ist auch ganz ganz wichtig noch in diesem Mensch-Hund Bereich zu erwähnen.

00:37:47: das heißt wenn ich praktisch Ja, alles was ich tue für den Hund bedrohlich wirkt, dann brauche ich da nicht mit irgendwelchen tollen Futter-Sachen kommen.

00:37:57: Dann gilt es erst mal wieder Vertrauen aufzubauen und... Das habe ich leider auch relativ häufig bei Menschen, die mal über Strafen gearbeitet haben.

00:38:07: Ja so körperliches Züchtigen und so weiter.

00:38:10: Der Hund hat einfach vor ihnen zusammenzuckt.

00:38:13: Dann ist vielleicht der eine Keks aus der Hand nicht ganz so viel wert weil man könnte ja gleich wieder was Unberechenbares bekommen.

00:38:21: Und das sind so Sachen... die man eben da beachten muss im Umgang mit dem Hund.

00:38:29: Und ganz wichtig, als Abschluss... Man muss jetzt nicht jede Belohnung hinterfragen aber man kann sich einfach mal anschauen empfindet denn mein Hund das wirklich als Belohnungen?

00:38:44: Also ich mache das auch gerne wie gesagt gemeinsam Und du kannst aber einfach mal schauen, wie reagiert mein Hund denn nach einer Belohnung?

00:38:52: Ist das erfreude oder ist der da jetzt eher so teilnahmslos.

00:38:56: Oder zieht er sich sogar vor mir zurück?

00:38:59: und das Wichtig ist nämlich dass wir in der Arbeit mit dem Hund ja mit Belohnungen arbeiten.

00:39:04: Ansonsten können wir nicht motivieren Dinge für uns zu tun und gleichzeitig ist es aber eben oft so, dass wir gar nicht belohnen und das ist häufig der Grund warum wir nicht vorwärts kommen im Training.

00:39:18: Und da gilt es eben genau hinzuschauen und gegebenenfalls dann wirklich nur an Belohnungen zu arbeiten.

00:39:25: Das mache ich ganz häufig also... Das ist oft frustrierend für Menschen.

00:39:29: erstmal weil sie sagen ja ich habe so viel gelesen, so viele Übungen will ich machen aber es funktioniert einfach nicht!

00:39:36: Und das ist der Moment wo ich vielleicht da ein bisschen genauer hinschauen sollte und auch kann.

00:39:42: Also, Belohnung ist nicht das was du denkst dass eine Belohnungen ist sondern Belohnen ist das was das Gehundegehirn als Belohnungsempfindet.

00:39:52: Das ist der Kernsatz den du dir mitnehmen kannst und ich hoffe du hast auch etwas mitgenommen aus dieser Folge und schaust jetzt dass du deinen Hund gut belohnst und da geht es so so viel zu beachten.

00:40:09: ein paar Sachen davon habe ich dir heute mitgegeben.

00:40:12: Falls du da genauer hinschauen möchtest, du weißt wo du mich findest und du weisst wo du mein Angebot findest.

00:40:17: Ich verlinke sie auch noch mal in den Shownotes!

00:40:20: Und dann freue ich mich schon wenn du das nächste Mal wieder einschaltest.

00:40:24: und bis dahin wünsche ich dir wie immer alles alles Liebe.

00:40:28: deine Lina ciao.

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